Website-Leasing als Kostenfalle: Digitaler Stillstand

Ein Vertrag, vier Jahre Stillstand

Unser Kunde – ein solides mittelständisches Unternehmen aus der Region – hatte vor ein paar Jahren eine Website bei einer renommierten regionalen Zeitung „geleast“. Für monatlich rund 600 € sollte das Thema Website komplett abgedeckt sein.

Was auf den ersten Blick nach einem komfortablen Rundum-sorglos-Paket aussieht, entpuppt sich bei genauem Hinsehen oft als digitales Korsett.

Was enthalten war?

– 4 Änderungen pro Jahr
– Hosting
– Redaktionelle Verwaltung durch den Anbieter
– SEO-Optimierung (die nie stattfand)

Was nach Plan klang, wurde zur Bremse: Änderungen wurden nur übernommen, wenn die Agentur sie als „angemessen“ empfand. Die Kontrolle über Inhalte, Struktur oder Tracking? Gleich null.

Keine Freiheit, keine Entwicklung

Selbst einfachste technische Anpassungen – wie die Integration eines Conversion-Trackings oder das Anlegen neuer Unterseiten – waren nicht möglich. Der Kunde konnte keine eigene Weiterentwicklung betreiben, keine Kampagnen auswerten, keine neuen Leads gezielt gewinnen.

🚫 Kein Zugriff auf die Website-Struktur
🚫 Kein Anlegen neuer Seiten
🚫 Keine Möglichkeit, Google Analytics oder Meta Pixel zu integrieren

4 Jahre Mindestlaufzeit, 4 Jahre Verlängerung

Der vielleicht größte Haken: Die Laufzeit des Vertrags betrug 4 Jahre – mit einer automatischen Verlängerung um weitere 4 Jahre, wenn man ihn nicht fristgerecht kündigt.

Für den Kunden bedeutete das: 600 € pro Monat – für bis zu 8 Jahre – ohne echte Weiterentwicklung, ohne Marketing-Strategie, ohne Analyse-Möglichkeiten.

Unser Weg: Schneller Nachbau statt langes Warten

Da für eine breit angelegte Werbekampagne dringend Anpassungen an der Website nötig waren – unter anderem die Integration eines funktionierenden Conversion-Trackings – war schnelles Handeln gefragt. Änderungen über den bisherigen Anbieter hätten bis zu 6–8 Wochen gedauert, was für die geplanten Maßnahmen schlicht nicht tragbar war.

Deshalb haben wir uns entschieden, einen vollständigen Nachbau der bestehenden Website in kürzester Zeit umzusetzen. Und das geht – kein Witz – schneller, als auf eine kleine Änderung beim bisherigen Anbieter zu warten.

Denn: Während dort vermutlich noch das Ticket im System kreist, arbeiten wir längst am Feinschliff der neuen Seite und bringen endlich Performance auf die Straße. Nur so konnten wir die volle Kontrolle zurückerlangen und die Grundlage für alle weiteren Marketingmaßnahmen schaffen, die jetzt für Wachstum sorgen.


Unsere Empfehlung: Kontrolle zurückholen!

Gerade im Mittelstand ist die Website oft Dreh- und Angelpunkt für die Neukundengewinnung. Wer sie aus der Hand gibt – technisch wie vertraglich – zahlt im schlimmsten Fall für digitalen Stillstand.

Unsere Empfehlung:
✅ Website selbst besitzen – nicht mieten
✅ Volle technische Kontrolle behalten
✅ Tracking & Analyse von Anfang an integrieren
✅ Skalierbar denken – nicht in Jahresverträgen feststecken

Fazit: Wer nicht kündigt, verliert

Solche Leasing-Modelle mögen bequem wirken – sind aber selten nachhaltig.

Die digitale Welt verändert sich schnell. Wer heute noch nicht mal ein Tracking einbauen kann, verliert nicht nur Geld, sondern auch wertvolle Chancen für morgen.

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